stressfallen

Stress-Fallen

Stress hat viele Gesichter und wird sehr unterschiedlich wahrgenommen. Was den einen aus der Bahn wirft, steckt der andere locker weg.

Entscheidend für die Gesundheitsgefährdung sind in der Regel Dauer und Intensität der Belastung.
 


Hier eine Übersicht über häufige Stressauslöser (Stressoren):

Sehr starke Stressoren sind generell Veränderungen der Lebenssituation, wie Tod eines nahen Angehörigen, Verlust des Arbeitsplatzes, Umzug oder Scheidung.

Stressoren in Job und Ausbildung:

  • Hetze, Termin- und Leistungsdruck und ein zu hohes Arbeitspensum in Kombination mit:
    - wenig Kontrolle, Mitbestimmung und Handlungsspielraum und/oder
    - zu wenig Anerkennung oder Belohnung.
  • Qualitative Unter- oder Überforderung
  • Schlechtes Betriebsklima, Mobbing und Konkurrenzdruck
  • Informationsüberflutung
  • Permanente Erreichbarkeit
  • Ungenaue Anweisungen
  • Belastende Arbeitszeiten (Schichtdienst)
  • Negative Zukunftsaussichten
  • Angst vor Arbeitsplatzverlust
  • Langeweile, Mangel an Herausforderungen, eintönige Arbeit (Boreout-Syndrom)
  • Prüfungsangst

Stressoren im Familien- und Privatleben:

  • Finanzielle Sorgen
  • Konflikte mit dem Lebenspartner
  • Belastung durch Sorge um andere (Kinder, ältere und kranke Angehörige)
  • Mangelnde soziale Unterstützung oder soziale Isolation
  • Krankheit
  • Schlafmangel

Umweltbedingte Stressoren:

  • Extreme Hitze oder Kälte
  • Lärm
  • Schadstoffbelastung