Anti Stress Tipps

1. Dem Stress davonlaufen

dem-stress-davonlaufenRegelmäßige körperliche Bewegung verbessert die Stressresistenz. Schon eine halbe Stunde am Tag hilft - ob schnelles Gehen, Rad fahren, Joggen oder Schwimmen.

Bewegung entspannt das Nervensystem, baut Stresshormone ab und erhöht die Konzentration und das Reaktionsvermögen.

2. Die Natur genießen

natur-geniessenEine Mittagspause im Park, ein kleiner Spaziergang im Wald, ein kurzer Stopp bei einer Bank im Grünen – es gibt viele Möglichkeiten, einen kleinen „Ausflug“ in die Natur zu machen.

Diese entspannenden und beruhigenden Momente können aufgenommen und gespeichert werden und – wenn es stressig wird – vor dem inneren Auge ablaufen. Das versetzt augenblicklich in eine andere Welt und entschleunigt.

3. Nervennahrung

nervennahrungManchen vergeht bei Hektik, Kummer und Sorgen der Appetit, andere bekommen Heißhunger auf Süßigkeiten. Oder sie greifen aus Zeitmangel bevorzugt zu Fast-Food. Doch gerade unter Belastung sollte eine gesunde Ernährung nicht zu kurz kommen.

Denn unter Stress steigt der Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen, besonders der des entspannenden und herzschützenden Magnesiums. Der Mineralstoff ist reichlich in Nüssen, Vollkornmehl und Hülsenfrüchten enthalten. Ggf. sollte er durch ein geeignetes Präparat ergänzt werden.

Stressmindernd wirken ferner fette Seefische, frisches Obst und Gemüse sowie Sauermilchprodukte wie Joghurt.

4. Mußestunden und Entspannung

entspannungWer viel leistet, muss sich auch regenerieren. Sonst ist irgendwann der Akku leer. Kleine Fluchten auf Inseln der Entspannung können Wunder bewirken: Nehmen Sie sich täglich mindestens 15 bis 20 Minuten, in denen Sie bewusst abschalten und sich auf Ihren Körper konzentrieren. Dabei sollte jeder die Variante finden, die ihm am besten hilft. Der eine entspannt am besten, wenn er sich bei der Meditation auf den Atem konzentriert, der nächste schwört auf Joga oder autogenes Training, andere können am besten abschalten, wenn sie im Wald spazieren gehen oder Musik hören.

Bauen Sie auch im Arbeitstag bewusst Pausen ein, in denen Sie Ihren Gedanken nachhängen oder das tun, was Sie im Moment am liebsten tun möchten. Tipps zur Pausengestaltung erhalten Sie hier »

5. Gut schlafen – Kraft tanken

gut-schlafenStress geht oft mit Schlafstörungen einher. Dabei ist ein gesunder Schlaf für die Regeneration extrem wichtig. Gegen Schlafstörungen hilft ein regelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus.

Wichtig ist, möglichst immer zur gleichen Zeit schlafen zu gehen – auch wenn man nach einem anstrengenden Tag schwer den Weg vom Fernseher zum Bett findet. Im Schlafzimmer sollte es kühl und dunkel sein.

6. Planen und ordnen

planen-und-ordnenStrukturen in Privatleben und Beruf, die dem persönlichen Lebensrhythmus entsprechen, beeinflussen die seelische und körperliche Gesundheit.

Das können Wochenpläne sein, To-do-Listen, Rituale, ein konsequenter Feierabend oder Übersicht und Ordnung am Arbeitsplatz und zu Hause.

7. Die Zeit sinnvoll nutzen

zeit-sinnvoll-nutzenVerbringen Sie Ihre Zeit wirklich mit dem für Sie Wichtigen? Verzetteln Sie sich nicht? Könnten Sie mehr delegieren? Muss es in allen Bereichen perfekt sein? Solche Fragen helfen, wertvolle Zeit zu gewinnen, damit das harmonische Zusammenspiel von Beruf, Familie, Freunden und Freizeit nicht leidet. Denn Freunde und Familie helfen uns auf andere Gedanken zu kommen.
Tipps zum Zeitmanagement erhalten Sie hier »

8. Soziale Unterstützung

soziale-unterstuetzungSie machen alle Probleme mit sich alleine aus? Der Termindruck lässt Ihnen kaum Zeit für soziale Kontakte? – Das sollten Sie unbedingt ändern. Denn ein stabiles soziales Netzwerk puffert Stress ab. Das Gespräch mit einem Vertrauten hilft, die Situation aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und neu zu bewerten oder Lösungsansätze zu finden.

Freunde und Familienangehörige können vielleicht sogar aktiv helfen. Und nicht zuletzt ist das Gefühl von Geborgenheit und Verständnis eine wichtige emotionale Stütze in schwierigen Situationen.

9. Neben sich stehen

neben-sich-stehenVersuchen Sie einmal gedanklich, aus Ihrer Haut zu schlüpfen und Ihre Situation als Außenstehender zu betrachten. Hinterfragen Sie, wie schwierig oder belastend Ihre Lage wirklich ist und ob nicht auch ein Teil des Stresses „hausgemacht“ ist. Stellen Sie sich vor, wie Sie in einem Jahr über Ihre Situation denken könnten.

Vieles lässt sich auch leichter ertragen, wenn man darauf vertraut, dass es irgendeinen Sinn hat - auch wenn er nicht immer gleich erkennbar ist.

10. Die Phytotherapie nutzen

phytotherapie-nutzenWenn der Stress so Überhand nimmt, dass Entspannung aus eigener Kraft nicht mehr gelingt, dann sind Kräutertees oder ein Entspannungsbad hilfreich.

Dabei leisten Melisse, Johanniskraut oder Lavendel gute Dienste, auch Baldrian-, Hopfen- oder Passionsblumenextrakte. In der Kombination addieren sich die Einzelwirkungen der Heilkräuter.